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Hier sind einige Fragen und Antworten die sich hauptsächlich an Mitsubishi-Fahrer richten.
Die Fragen und Antworten wurden von www.mitsubishi-motors.de übernommen. |
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| Fragen und Antworten |
Kann ich mit meinem Mitsubishi Benzin mit Bio-Ethanolzusatz tanken?
Bio-Ethanol (Ethylalkohol) wird durch biochemische Verfahren aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen.
Ethanol kann in Reinform (E100) oder als Mischkraftstoff mit einem Anteil an fossilem Ottokraftstoff (z.B. E85, E50) angeboten werden. Diese Kraftstoffe mit hohem Ethanol-Anteil dürfen von Mitsubishi Fahrzeugen nicht getankt werden.
Grund: Ethanol wirkt unter anderem korrodierend auf Leichtmetalle und Stahl. Bei hohen Ethanolkonzentrationen kann auch eine direkte Einwirkung des Ethanols auf Aluminium, Magnesium, Kupfer, und Zink erfolgen.
Für Mitsubishi Benzinfahrzeuge mit Benzin-Direkteinspritzung (GDI-Motoren) ist derzeit ein Bio-Ethanol Gehalt im Kraftstoff von max. 5% (E5) freigegeben. Bei einem höheren Ethanolgehalt sind Schäden nicht auszuschließen.
Für alle anderen Mitsubishi Benzinfahrzeuge ist derzeit ein Bio-Ethanol Gehalt im Kraftstoff von max. 10% (E10) freigegeben. Bei einem höheren Ethanolgehalt sind Schäden nicht auszuschließen.
Eine eigene Zumischung von reinem Bio-Ethanol, Ethanol oder Mischkraftstoffen mit höherem Ethanolanteil ist nicht freigegeben. |
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Kann ich mein Mitsubishi mit Biodiesel fahren?
Die Verwendung von Biodiesel ist von Mitsubishi bisher nicht freigegeben. Wegen der hohen Aggressivität gegenüber Gummi kann eine Langzeitverträglichkeit mit Kraftstoffleitungen und Dichtungen nicht garantiert werden. Hierbei erweist sich die uneinheitliche Qualität des Biodiesels als problematisch, denn anders als bei herkömmlichen Kraftstoffen wurde für Biodiesel noch keine verbindliche DIN-Norm verabschiedet.
Bei Verwendung von Biodiesel wäre, bedingt durch den geringeren Heizwert, mit einer leichten Verringerung der Motorleistung sowie einem Anstieg des Kraftstoffverbrauchs um ca. 10% zu rechnen. Darüber hinaus neigt Biodiesel stärker dazu, ins Motoröl überzutreten. Die damit einhergehende Ölverdünnung würde verkürzte Ölwechselintervalle erforderlich machen.
Da die Mehrkosten im Betrieb den Preisvorteil an der Tankstelle kompensieren, gibt es derzeit keine wirtschaftlichen Gründe, Biodiesel zu tanken. |
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Schwefelfreies Benzin (z.B. Shell Optimax), bringt die Verwendung solcher Kraftstoffe in Mitsubishi Fahrzeugen mit GDI Motoren Vorteile mit sich?
Alle derzeit auf dem europäischen Markt befindlichen Mitsubishi Fahrzeuge mit GDI Motor sind auf Super Bleifrei (95 ROZ) ausgelegt. Deshalb verspricht die Verwendung von "Shell Optimax" (99 ROZ) keine signifikante Verbrauchsersparnis. Angesichts der höheren Preise der neuen Kraftstoffe (bis zu 5 Cent je Liter gegenüber Super Bleifrei) lohnt der Umstieg allein unter finanziellen Gesichtspunkten nicht.
Für die Umwelt sieht die Bilanz positiver aus. Durch die Verwendung schwefelfreier Kraftstoffe lassen sich - nicht nur bei GDI Motoren - Kohlenmonoxid- und Stickoxid-Emissionen deutlich senken. Auch der Gehalt des krebsverdächtigen Benzols ist niedriger als bei herkömmlichem Benzin.
Die Additivpakete der neuen Kraftstoffe entfalten im Einspritzsystem eine hohe Reinigungswirkung. Bei Fahrzeugen mit Saugrohreinspritzung (MPI Motoren) werden eventuell vorhandene Verkokungen an Einlassventilen, Ansaugkrümmer und Einspritzdüsen verringert. Bei Fahrzeugen mit GDI Motor beschränkt sich die Reinigungswirkung auf die Einspritzdüsen, da der Kraftstoff direkt in den Verbrennungsraum eingespritzt wird. Die Additive wirken auch vorbeugend gegen neue Ablagerungen. |
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Ist es möglich einen Beifahrer-Airbag zu deaktivieren, um ein Kindersitz eizubauen?
Prinzipiell ist dies bei den meisten Modellen möglich. Wir raten jedoch davon ab, denn dann steht der Airbag auch für erwachsene Beifahrer nicht mehr zur Verfügung. Außerdem hat sich der Reboard-Kindersitz auf der Rückbank als sicherster Platz für kleinere Kinder erwiesen. Falls diese Lösung in Ihrem Fall nicht praktikabel ist, so kann Ihr Mitsubishi Partner den Airbag stilllegen. Dies liegt jedoch in Ihrer Verantwortung und muss durch den TÜV in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. |
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Beim Einschalten meiner Klimaanlage macht sich ein modriger Geruch bemerkbar. Wo liegt die Ursache dafür und was kann ich dagegen tun?
Mit der Außenluft gelangen ständig Schimmelpilze und Bakterien in den Fahrzeuginnenraum. Die am Verdampfer der Klimaanlage kondensierende Feuchtigkeit bildet zusammen mit Staub einen guten Nährboden für die Mikroorganismen. Deren Stoffwechselprodukte können zu den beschriebenen Gerüchen und bei empfindlichen Personen sogar zu allergischen Reaktionen führen. Bei regelmäßiger Benutzung der Klimaanlage spült das Kondenswasser Staub und Sporen immer wieder weg. Wird dagegen die Klimaanlage nur selten genutzt, häufig auf Umluftzirkulation geschaltet oder das Auto überwiegend im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt, so ist die Selbstreinigung des Verdampfers eingeschränkt. Dann kann es zu einer stärkeren Vermehrung von Mikroorganismen kommen.
Mit einer Klimaanlagen-Reinigung lassen sich die Gerüche und deren Ursache beseitigen. Ihr Mitsubishi Partner erledigt das in einer halben Stunde. Angesichts der steigenden Anzahl von Allergikern empfiehlt es sich, die Reinigung jährlich wiederholen zu lassen. |
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Ich habe gehört, man könne mit Leichtlauf-Motoröl 0W-30 seinen Verbrauch senken. Darf ich dieses Öl verwenden und wie hoch wäre die zu erwartende Verbrauchsersparnis?
Bei Motoröl mit der Viskosität 0W-30 handelt es sich um ein hochwertiges Synthetiköl. Im Vergleich zu Ölen mit höherer Viskosität verringert es die Reibung in den geschmierten Bereichen. Beim Kaltstart kommt es zur schnelleren Durchölung des Motors. Abhängig von den Betriebsbedingungen lassen sich dadurch Verbrauchsvorteile von bis zu 5% erzielen. Darüber hinaus werden Motorverschleiß und Abgasemissionen verringert.
Ab Modelljahr 2001 ist in einigen Betriebsanleitungen von Mitsubishi Fahrzeugen Motoröl der Viskosität 0W-30 aufgeführt. Doch selbst wenn das nicht der Fall ist, können Sie 0W-Öle bedenkenlos verwenden.
Falls Sie von einem Mineralöl (15W-40) auf Synthetiköl umstellen, ist darauf zu achten, dass vorher ein Markenöl verwendet und die Ölwechselintervalle eingehalten wurden. Ansonsten könnten sich Ablagerungen gebildet haben, die vom Synthetiköl in kurzer Zeit abgelöst werden. In diesem Fall sollte nach dem Wechsel auf das Synthetiköl der nächste Ölwechsel etwas früher vorgenommen werden. |
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